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![]() Das Bambus-Lexikon The Bamboo Lexicon |
Beschreibung in Englisch
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| Alle Fargesia wachsen wesentlich besser in humosen, nährstoffreichen Böden. Ideal ist eine Pflanzung in Bambuserde. Sonst sollten Sie eine Bodenverbesserung vornehmen. Mischen Sie wie folgt:, 1/3 Torf, 1/3 Pinienrinde Körnung 7-15 oder Kompost und 1/3 Ihres Gartenbodens. Die Zugabe eines Tongranulates von 5 bis 10% (z.B. Seramis oder Bimskies) erhöht die Wasserspeicherung wesentlich und das Substrat bleibt luftiger, so dass die Pflanzen schneller und besser einwurzeln. Anschließend das Aufdüngen mit Bambusdünger nicht vergessen. Beschreibung von Fargesia (Borinda) angustissima: | |
| Höhe: | 2,00 bis 4,00 m (. An guten Standorten erwarte ich Höhen bis 7 Meter) |
| Halme: | Neuhalme bläulich - blau, später grün, im Alter gelblich, bis 2 cm Ø |
| Blätter: | grün, klein, schmal, länglich, zart, dichte Laubmasse |
| Wuchs: | anfangs schräg, später leicht schräg, Spitze überhängend, horstig |
| Standort: | halbschattig, sonnig an Standorten mit hoher Luftfeuchtigkeit (Schleswig-Holstein, Hamburg, Bremen, Mecklenburg, Dänemark, etc.), geschützt |
| Winterhärte: | -12° bis -18°. Die Pflanzen befinden sich Freiland noch in der Testphase. Sollten aber genau so winterhart sein, wie die großblättrigen Typen von Fargesia robusta, da beide Herkünfte aus dem selben Gebiet stammen. |
| Platzbedarf: | Ø ab 1,50 m, dann müssen Sie aber laufend abstechen. |
| Verwendung: | für milde Lagen, blickdichter Solitär, Hecke, schnittverträglich, wüchsige Kübelpflanze bei frostfreier Überwinterung. |
| Bemerkungen: | Empfehlenswert. Verschiedene Kultivare im Umlauf. Letzte Blüte in China ab 1985. Die ersten blühende Pflanzen entdeckte ich im Februar 2006 Richtung Wolong, Provinz Sichuan, China. Die Mehrzahl der im Handel befindlichen Pflanzen stammen aus Laborvermehrung. Diese Bambusse weisen eine geringere Winterhärte auf und sind nicht halb so wüchsig. |
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Von den leichten Winterschäden ist nichts mehr zu entdecken. Die Wüchsigkeit hat durch den letzten Winter nicht gelitten und die neuen Halme haben die Höhe vom letzten Jahr schon jetzt leicht überholt.
1996 bekam ich die ersten 2 kleinen Pflanzen von Jos aus Holland. In den nächsten Jahren wurden die Pflanzen laufend größer getopft und frostfrei überwintert. In meinem Garten stehen seit Anfang Juli 2007 nun diese 2 Solitärs von Borinda angustissima.
Ausgepflanzt wurden 2 Pflanzen in der Höhe 250-300 cm aus 35 l Containern.
Siehe die nächsten Bilder
Seit Anfang Juli 2008 sind in meinem Garten 2 Solitärs mit ca. 3 m Höhe aus einem 35 Liter Container ausgepflanzt. Die Pflanzen stehen an der Nordseite des Hauses und werden von der Sommersonne nur vom fühen Nachmittag bis zum Sonnenuntergang beschienen. Von November bis Februar ist der Standort schattig, aber sehr hell.
Angustissima Anfang September 2008 in der Nachmittgassonne. Die Neuhalme sind inzwischen 4 m hoch und beblättern sich von oben nach unten.
Einen blickdichteren Sichtschutz kann man sich kaum wünschen.
Die Halmscheiden sind deutlich länger als die Internodien ( Halmteil ziwischen 2 Noien = Knoten).
Die langen, anfangs rötlichen, später hellbraunen Halmscheiden stehen im guten Kontrast zu den frischgrünen Blätter und den blau-grünen Neuhalmen. Die Zweigen klappen sehr schnell aus und die Halmscheiden fallen innerhalb von 1-2 Wochen ab.
Die Details der neuen Halme und Zweige kommen in der Sonne besonders gut zur Geltung und begeistern mich immer wieder.
Ich schätze die Winterhärte von Angustissima in Norddeutschland nicht besonders hoch ein. Bis -16° sollte sie gut überleben. In einem Jahrhundertwinter wie 1996-97 wird hier sie kaum eine Überlebenschance haben. Aber bei der anscheinend schnellen Klimaerwärmung machen ich mir wohl zu viele Sorgen um 'Die Schöne'
Im Schatten sind die Details an Fargesia angustissima ncht so beeindruckend
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Verbreitungsgebiet: China, Sichuan Provinz, nord-westl. Chengdu, in den Bergen um Wenchuan auf 800 m - 1200 m Höhe und in den Bergen westl. von Dujiangyan in der Region um Wolong ( an der Strasse nach Wolong am Flußufer) in den Bergen auf ca. 800 m Höhe.
Höhe 4 m - 7 m. Halmstärke 1 cm - 2 cm. Auffällig lange Halmscheiden, deutlich länger als die 28 cm - 35 cm langen Internodien. Neuhalme stark bereift, bläulich, später grün, im Alter gelblich bis gelb ausfärbend. 5 - 10 Zweige pro Nodie. Blätter schmal bis 9 cm lang. Austrieb ab Anfang Juni.
Verwendung: für Federhalter und zum Flechten und Weben.
Futterpflanze für den Großen Panda (Ailuropoda melanoleuca).
2 Solitärs mit etwas mehr als 3 m Höhe wurden im Mai 2006 ausgepflanzt. Die Pflanzen haben sich überraschend schnell etabliert und bereits nach 8 Wochen kräftige Halme geschoben. Seit dem Frühjahr 2008 kommen die Pflanzen trotz der riesigen Laubmasse mit relativ wenig Wasser aus. Den Winter 2008/2009 haben die Pflanzen bei -17° mit leichten Blattschäden gut überstanden, allerdings ist der Standort schon sehr geschützt.
© Das Bambus-Lexikon wurde als frei zugängliche Datenbank nach einer Idee von Fred Vaupel 2005 erstellt und erarbeitet.
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